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--- Kantonale Strassenbaustellen                    
Oberingenieurkreis I                        
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--- Strassenbaustellen der Stadt Thun
Tiefbauamt der Stadt Thun
Industriestrasse 2, PF 145, 3602 Thun
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Gemeinde Steffisburg Abteilung Tiefbau/Umwelt
Höchhusweg 5, PF 168, 3612 Steffisburg
Tel. 033 439 43 73
tiefbauamt@steffisburg.ch

Archiv Medienmitteilungen

03.09.2020
Agglomeration Thun - Wirkungskontrolle zeigt, dass Verkehrsziele erreicht wurden
Der Kanton Bern und die Stadt Thun haben erneut einen Forumsprozess zur Verkehrssituation in Thun gestartet. Am ersten Anlass konnte aufgezeigt werden, dass mit dem Bypass und den Begleitmassnahmen die gesetzten Ziele erreicht wurden.
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21.08.2020
Am 24. August beginnen die Bauarbeiten in der Freienhofgasse
Analog zur blauen Welle auf der Marktgasse soll auch auf der Freienhofgasse bald ein flächiges Queren möglich sein. Die Bauarbeiten starten am Montag, 24. August und dauern rund vier Wochen.
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19.06.2020
Bauarbeiten an der Allmendstrasse enden termingerecht
Vom 22. bis 26. Juni wird auf der Allmendstrasse im Abschnitt Waldeck bis zum Kreisel bei der Kehrichtverbrennungsanlage der Deckbelag eingebaut. In diesen ...
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10.03.2020
Gschwend-Areal Steffisburg, Baustart Umgestaltung Unterdorfstrasse
Mitte März 2020 beginnen die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Unterdorfstrasse in Steffisburg, welche im Zusammenhang mit ...
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Häufige Fragen

Wieso gibt es bis 2030 so viele Strassenbaustellen im Raum Thun?

In der Region Thun wurde mit verschiedenen Strassensanierungen bis nach der Inbetriebnahme des Bypass Thun Nord zugewartet. Denn der Bypass verändert teilweise die Verkehrsströme und macht Anpassungen an weiteren Strassen und Knoten notwendig. Diese Strassensanierungen und Anpassungen werden nun sukzessive umgesetzt, wie am 2018/2019 erneuerten Berntorplatz oder am Lauitorstutz. Ausserdem erleichtert der Bypass Thun Nord Strassenerneuerungen wie die Erneuerung und Umgestaltung der Allmendstrasse, da nun mehr Routen im Falle von Verkehrsbehinderungen zur Verfügung stehen.

Wieso dauern die Baustellen so lange / wird nicht öfter konzentriert gebaut?

Wo es sinnvoll ist und sowohl den Anrainern als auch den Verkehrsteilnehmern grosse Vorteile bringt, wird wenn möglich konzentriert, in der Nacht oder an Wochenenden gebaut. Allerdings lassen sich Bauvorgänge nicht beliebig verkürzen, so braucht das Aushärten von Beton oder neuem Belag ganz einfach seine Zeit. Zudem erlaubt die Gesetzgebung zum Schutz der Arbeitnehmer Nacht- und Wochenendarbeit auf Baustellen nur in wenigen Ausnahmefällen, denn derartige Intensivbaustellen sind für das Personal auf den Baustellen, in den Belags- und Betonwerken etc. belastend und ungesund.

Wozu dienen die Einbahnabschnitte in der Innenstadt?

In der Gesamtverkehrsstudie beschlossen die beteiligten Organisationen auf der Bernstrasse seien die Stausituationen zu vermindern und auf den die Aare querenden Innenstadtachsen sei der motorisierte Verkehr um 40 % zu reduzieren. Diese Zielsetzung kann nur vom Bypass Thun Nord zusammen mit den Einbahnabschnitten erreicht werden. Die Einbahnabschnitte waren eine wichtige Voraussetzung, damit der Bypass Thun Nord als umweltverträglich bewilligt und die Finanzierung durch Bund und Kanton sichergestellt werden konnten.

Wann wird die Aarequerung Süd gebaut?

In der Gesamtverkehrsstudie Agglomeration Thun von 2003 ist die Aarequerung Süd zwischen der Hofstetten- und der Frutigenstrasse als langfristige Massnahme angedacht. Voraussetzung ist, dass einerseits die  in der Gesamtverkehrsstudie vereinbarten Massnahmen umgesetzt sind und anderseits die damals beteiligten Organisationen eine Aarequerung Süd zu diesem Zeitpunkt als sinnvoll erachten. Denn sie würde mit der kompletten Sperrung der Freienhofgasse für den Durchgangsverkehr einhergehen. Mit einem Grundsatzentscheid der Region darf in den Jahren 2023 - 2026 gerechnet werden. Die (Unter-)Querung von Aare und Bahn erfordert jedoch hohe Investitionen. Das Projekt hat deshalb nur Realisierungschancen, wenn es Eingang ins Agglomerationsprogramm Thun findet und ein so gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweist, dass es vom Bund mitfinanziert wird.

Wann wird der Hübelitunnel gebaut?

Verkehrserhebungen zu den Fahrzielen zeigen, dass ein Hübelitunnel von weniger als 6000 Fahrzeugen pro Tag genutzt würde. Die Kosten für den 1.5 bis 2.5 km langen Tunnel und der Eingriff ins Stadtbild wären sehr gross. Mit der Ablehnung der Motion Amstutz hat der Grosse Rat des Kantons Bern im 2019 deswegen entschieden, dass der Hübelitunnel nicht geplant wird. Der Korridor für seine Realisierung bleibt aber nach wie vor raumplanerisch gesichert. Späteren Generationen soll diese Option nicht verunmöglicht werden.