Häufig gestellte Fragen

Wieso wurden die Folgeprojekte des Bypass Thun Nord nicht vor oder gleichzeitig mit dem Bypass Thun Nord umgesetzt?
Der Bypass Thun Nord wird die Innenstadt vom Durchgangsverkehr entlasten. Vor seiner Inbetriebnahme wären mehrmonatige Verkehrsumleitungen in der Innenstadt schwer realisierbar gewesen. Die Erfahrung mit dem Einbahnverkehr während der Erneuerung des Guisanplatzes 2017 hat gezeigt, dass selbst während den Sommerferien sehr rasch Verkehrsüberlastungen entstehen.

Was wird unternommen, damit die Verkehrsbehinderungen möglichst gering bleiben?
Strassenbaustellen verursachen sehr oft Verkehrsbehinderungen. Insbesondere während der fünfmonatigen Bauphasen am Berntorplatz und Lauitorstutz 2018 und 2019 ist mit erschwerten Verhältnissen zu rechnen. Um die Situation zu verbessern sind verschiedene Massnahmen vorgesehen:

  • An den Knoten in der Innenstadt werden in den Spitzenstunden Personen des Verkehrsdiensts den Verkehrsfluss unterstützen.
  • Während der Bauphasen wird auf der Autobahn A6 das rechte Thunerseeufer (Gunten) via Thun-Süd signalisiert.
  • Der öffentliche Verkehr kann auf den angestammten Routen verkehren. Busfahren statt Autofahren ist damit eine echte Alternative.
  • Der Kanton Bern und die Stadt Thun prüfen weitere Angebote im Bereich Mobilitätsmanagement, um das Umsteigen vom Auto auf andere Verkehrsmittel zu fördern.
  • Während der Bauphasen bleiben die Umleitungsrouten baustellenfrei. 

Wieso wird ausgerechnet in den Sommermonaten gebaut, wenn zum Pendlerverkehr noch der ganze Tourismusverkehr hinzukommt?
Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Zwischen Frühling und Herbst sind tendenziell mehr Leute im Urlaub oder nutzen das Velo. Die Verkehrsmenge in den Spitzenstunden geht dadurch etwas zurück. Während den Sommer- und Herbstferien ist dieser Rückgang deutlich spürbar. Der Tourismus- und Freizeitverkehr verteilt sich hingegen etwas besser über die Tageszeit und ist vor allem auch an den Wochenenden ausgeprägt.
  • Gewisse Arbeitsvorgänge z.B. Belagsarbeiten erfordern Temperaturen von über 10 Grad und trockene Verhältnisse.
  • In den Wintermonaten sind Intensivbauphasen mit einem zweischichtigen Arbeitsbetrieb angesichts der kurzen Tageszeiten kaum machbar.